Personalwirtschaft / Arbeitsrecht

Abmahnung

Im Arbeitsrecht gilt die Abmahnung als Missbilligung wegen Verletzung arbeitsrechtlicher Pflichten des Arbeitnehmers.
Eine Abmahnung setzt inhaltlich voraus:
  • vollständige Beschreibung des beanstandeten Vorkommnisses,
  • rechtliche Bewertung des Sachverhalts,
  • Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen.
Die Schriftform ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber in jedem Fall zu empfehlen. Mit der Abmahnung soll dem Arbeitnehmer deutlich gemacht werden, dass seine Vertragsverletzung nicht länger hingenommen wird. Sie dient dazu, den beanstandeten Vorfall festzustellen, den Arbeitnehmer an seine vertraglichen Pflichten zu erinnern und vor Konsequenzen für das Arbeitsverhältnis bei weiterem Fehlverhalten zu warnen.
Eine Abmahnung unterliegt nicht der Mitbestimmung des Betriebsrates. Eine Abmahnung gibt es auch im Wettbewerbsrecht, und zwar im Sinne einer Aufforderung, ein wettbewerbswidriges Verhalten zu unterlassen.
24.10.2015
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