Baukonstruktion

Fallschutzbelag

Als Fallschutzbelag wird auf Spielplätzen der Belag rund um die Spielgeräte bezeichnet, der den Aufprall fallender Kinder von einem solchen Gerät stoßdämpfend abfangen soll. Dazu werden die Fallhöhe und der Fallraum von bzw. um jedes Gerät bestimmt. Im Fallraum muss dann der Fallschutzbelag in einer, von der ermittelten Fallhöhe und den Eigenschaften des Belages abhängigen Dicke, ausgebracht werden.
Fallschutzbelag: Holzschnitzel
Fallschutzbelag: Holzschnitzel Bild: © murmakova, fotolia.com
Als Fallschutzbelag bzw. stoßdämpfende Böden kommen Materialien wie Sand, Kies, Holzschnitzel, Rindenmulch und synthetischer Fallschutzbelag zur Anwendung. Auch Rasen kann bis zu einer Fallhöhe von 1,5 m eingesetzt werden. Um die Sicherheit auch jederzeit zu gewähren, ist zu den normierten Mindestschichtdicken noch eine Schichtdicken-Zugabe von 10 cm zu berücksichtigen, um den sogenannten "Wegspieleffekt" z. B. durch "Buddeln" zu kompensieren.
Zu bedenken bleibt allerdings, dass die auf Ihre Wirksamkeit geprüften stoßdämpfenden Böden, unter anderen als unter den Testbedingungen (z. B. Frost), temporär herabgesetzte stoßdämpfende Eigenschaften aufweisen.
Um die Qualität der Fallschutzbeläge auf Dauer zu sichern, ist es notwendig, sie zu warten, evtl. auszutauschen oder aufzufüllen.
Bauprofessor-Redaktion
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Beispiel
von
30,21 €/m2
mittel
31,45 €/m2
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32,99 €/m2
Zeitansatz: 0,435 h/m2 (26 min/m2)
Region Preisangaben netto (ohne USt.) für Region: Aurich

Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Fallschutzbelag"

Ausgabe 2018-03
Diese Norm legt die Prüfeinrichtung und die Verfahren für die Aufprallprüfung fest, mit denen die Stoßdämpfung von Böden durch Messung der beim Aufprall auftretenden Beschleunigung ermittelt werden kann.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2018-07
Diese Norm bestimmt die Anforderungen an Parkour-Elemente für die vorwiegende Benutzung durch Benutzer ab 8 Jahren. Diese Europäische Norm erkennt an, dass beim Parkour die Bewegung durch die Benutzer mithilfe eines kontrollierten Körpereinsatzes von...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 16899 (2018-07)
6.1 Landings Landings müssen eine Oberfläche mit einem eingeschlossen kreisförmigen Durchmesser von mindestens 100 mm haben. Vorsprünge außerhalb des eingeschlossenen Kreises dürfen bei Prüfung nach Anhang D nicht über das Ende des Prüfkörpervorsprun...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
Diese Europäische Norm legt die Prüfeinrichtung und die Verfahren für die Aufprallprüfung fest, mit denen die Stoßdämpfung von Böden durch Messung der beim Aufprall auftretenden Beschleunigung ermittelt werden kann. Prüfeinrichtungen entsprechend die...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
5.2.1 Aufprallmessungen müssen, soweit praktisch durchführbar, auf allen maßgebenden Prüfbereichen (3.12) des Bodens vorgenommen werden, um die Prüfpositionen mit der niedrigsten Stoßdämpfung zu bestimmen.ANMERKUNG Anforderungen an die Stoßdämpfung i...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
6.1 Kurzbeschreibung 6.1.1 Aufprallmessungen müssen nach dem Prüfverfahren in Abschnitt 5.1 durchgeführt werden, indem eine Fallprüfung auf jeder ausgewählten Prüfposition entsprechend der für die Prüfung im Labor (6.2) und vor Ort (6.3) festgelegten...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
7.1 Kurzbeschreibung 7.1.1 Aufprallmessungen müssen nach dem Prüfverfahren in Abschnitt 5.1 durchgeführt werden, indem eine Fallprüfung auf jeder ausgewählten Prüfposition des Bodens vollzogen wird, um seine Übereinstimmung mit den stoßdämpfenden Anf...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
4.3.1 Kalibrierung durch ein Labor 4.3.1.1 Die Einrichtung muss regelmäßig von einem Labor nach EN ISO/IEC 17025 kalibriert werden.4.3.1.2 Alle Teile des Beschleunigungsmesssystems einschließlich der Beschleunigungsaufnehmer und der (analogen und num...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
5.1.1 Allgemeines Der zu prüfende Boden wird durch den Aufprall des mit Messgeräten versehenen Prüfkopfes der Prüfeinrichtung (siehe Abschnitt 4.2.1) aus verschiedenen Fallhöhen geprüft (Fallprüfung siehe 3.9). Die während jedes Aufpralls vom bzw. vo...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 1177 (2018-03)
4.2.1 Allgemeines Die Anlage umfasst: einen Prüfkopf (4.2.2) ausgestattet mit einem oder mehreren Beschleunigungsaufnehmern (4.2.2.3 a) oder b)), wahlweise einen Signalkonditionierer (4.2.3), ein Auslösesystem für den Prüfkopf (4.2.6), Einrichtungen ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 16899 (2018-07)
7.1 Aufbau 7.1.1 Allgemeines Das Gerät und der Bodenbelag müssen auf sichere Weise installiert sein, um zum Beispiel auch nationalen oder lokalen Bau- und Sicherheitsvorschriften zu genügen.Das Gerät und der Bodenbelag müssen nach den Anweisungen des...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN EN 16899 (2018-07)
8.1 Allgemeines Der Betreiber oder Eigentümer muss in allen Phasen der Gestaltung, des Aufbaus, der Inspektion, Wartung und des Betriebs der Parkour-Fläche die Angaben des Herstellers oder Konstrukteurs, z. B. Vorabinformationen/Katalog, Aufbauanweis...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm

STLB-Bau Ausschreibungstexte zu "Fallschutzbelag"

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Beispiel
STLB-Bau Ausschreibungstext:
Anschluss an Plattenfallschutzbelag aus Gummigranulatplatten, herstellen von Schnittkanten....
Abrechnungseinheit: St
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