Baukonstruktion

Dränleitung

Eine Dränleitung wird aus Dränrohren errichtete und dient dem Schutz des Gebäudes vor zeitweise anstehendem Sicker-, Schichten- oder Grundwasser, z. B. nach starken Regenfällen und bei Vorhandensein von wasserundurchlässigen Erdschichten, wie Lehm und Ton am Gebäude. Dabei wird eine Ringdränage um das Gebäude errichtet mit Kontroll- und Reinigungsschächten an allen Eckpunkten, um die Dränage reinigen zu können und somit deren Funktionalität sicherzustellen. In den mit Filtervlies ausgelegten Drängraben wird die Dränleitung in ein sickerfähiges Kies- oder Kiessand-Bett mit leichtem Gefälle (ca. 0,5 % – 1 %) verlegt. Der Graben wird mit Kies/Kiessand aufgefüllt, das Filtervlies bis zu den Dränelementen an der Wand über den Graben geschlagen, sodass der gesamte Drängraben vor Verunreinigung durch Schwemmteilchen geschützt ist.
Bei Gebäuden mit einer Grundfläche ab 200 m² oder unter weiteren Bedingungen, wie z. B. einer Hanglage des Gebäudes empfiehlt sich ebenfalls die Errichtung einer Flächendränage unter der Bodenplatte, die über ein Rohr im Fundament an die Dränleitung der Ringdränage angeschlossen werden kann.
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Region Preisangaben netto (ohne USt.) für Region: Steinburg

Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Dränleitung"

Ausgabe 2024-07
Diese Norm ist anwendbar für gewellte (flexible) und glatte (Stangen) Dränrohre aus weichmacherfreiem Polyvinylchlorid (PVC-U), die überwiegend zur Regelung des Bodenwasserhaushaltes nach DIN 1185-1, DIN 1185-2 und DIN 1185-3 eingesetzt werden.Sie...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2024-07
Diese Norm ist anwendbar für erdüberdeckte Rohre und Formstücke aus thermoplastischen Kunststoffen und deren Verbindungen, die im Verkehrswege- und Tiefbau zum Sammeln, Ableiten und Versickern von Oberflächen- und Sickerwasser durch Schwerkraft v...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 1982-11
Diese Norm gilt für Dränrohre aus weichmacherfreiem PVC, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden und mit Öffnungen für den Wassereintritt versehen sind....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 1991-02
Diese Norm gilt für erdüberdeckte Voll- und Teilsickerrohre sowie für Mehrzweckrohre und Formstücke aus Beton und deren Verbindungen. Die Rohre und Formstücke werden im Tiefbau und in der Regenwasserbewirtschaftung zum Ableiten von aufsteigendem Grun...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2010-10
Diese Norm gilt für erdüberdeckte Voll- und Teilsickerrohre sowie für Mehrzweckrohre und Formstücke aus Beton und deren Verbindungen. Die Rohre und Formstücke werden im Tiefbau und in der Regenwasserbewirtschaftung zum Ableiten von aufsteigendem Grun...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2006-09
Diese Norm gilt für Einrichtungen zur Entwässerung von Sportflächen im Freien....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2001-01
Diese Norm enthält Anforderungen und Prüfverfahren für erdüberdeckte Rohre und Formstücke aus thermoplastischen Kunststoffen und deren Verbindungen, die im Verkehrswege- und Tiefbau zum Sammeln, Ableiten und Versickern von Oberflächen- und Sickerwass...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2016-09
Diese Norm legt die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen fest, die für Druckrohrleitungsarbeiten außerhalb von Gebäuden bezüglich der Baustoffe, der Ausführung, der Haupt- und der Nebenleistungen sowie der Abrechnung gelten.Diese Norm gilt für...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2015-12
Diese Norm legt die zum Bau einer Dränung notwendigen Grundsätze fest. Diese Norm gilt für die Regelung des Bodenwasser-Haushaltes landwirtschaftlich genutzter Flächen durch Dränung mit Ausnahme von mit Gehölzen bestandenen Flächen....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-09
Diese Norm legt die allgemeinen Vertragsbedingungen fest, die bezüglich der Baustoffe, der Ausführung, der Haupt- und Nebenleistungen und der Abrechnung bei Horizontalspülbohrarbeiten gelten.Diese Norm gilt für gesteuerte Bohrungen zwischen einem Ein...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 4095 (1990-06)
Vor dem Verlegen von Dränleitungen ist ein stabiles Rohrleitungsplanum im vorgesehenen Gefälle herzustellen. Für Rinnensteine ist ein Betonauflager notwendig. Die Dränleitungen werden in der Regel, am Tiefpunkt beginnend, geradlinig zwischen den Kont...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 4095 (1990-06)
5.2.1 Dränschicht Die Dränschicht muß alle erdberührten Flächen bedecken und etwa 0,15 m unter Geländeoberfläche abgedeckt werden. Am Fußpunkt ist die drucklose Weiterleitung des Wassers bei mineralischer Ummantelung des Dränrohres durch mindestens 0...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 4095 (1990-06)
Im Sinne dieser Norm gilt:2.1 DränungDränung ist die Entwässerung des Bodens durch Dränschicht und Dränleitung, um das Entstehen von drückendem Wasser zu verhindern. Dabei soll ein Ausschlämmen von Bodenteilchen nicht auftreten (filterfeste Dränung)....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187-1 (2024-07)
6.1 Lieferzustand Die Rohre müssen außen und innen eine dem Herstellverfahren entsprechende glatte Oberfläche haben. Sie müssen frei von Inhomogenitäten sein und dürfen keine Poren, Blasen, Risse oder sonstige Fehler enthalten.Geringfügige flac...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187-1 (2024-07)
Dieses Dokument ist anwendbar für gewellte (flexible) und glatte (Stangen) Dränrohre aus weichmacher freiem Polyvinylchlorid (PVC-U), die überwiegend zur Regelung des Bodenwasserhaushaltes nach DIN 1185-1, DIN 1185-2, und DIN 1185-3 eingesetzt wer...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1986-100 (2016-12)
Grundwasser darf grundsätzlich nicht in die öffentlichen Abwasseranlagen eingeleitet werden. Für den Fall, dass die Dränage eines Gebäudes an die Entwässerungsanlage angeschlossen werden soll, ist vor Baubeginn mit der Wasserbehörde bzw. dem Kanalnet...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187-1 (2024-07)
9.1 Gewellte Rohre Jedes gewellte Rohr muss mindestens in Abständen von 5 m dauerhaft folgende Kennzeichnung tragen: Verweisung auf dieses Dokument ohne Teilnummer: DIN 1187; Herstellerzeichen; Nennweite; Jahreszahl der Herstellung. 9.2 Glatte Rohre...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187-1 (2024-07)
4.1 Bezeichnung 4.1.1 Form A Gewelltes RohrBezeichnung eines gewellten Rohres (A) von Nennweite 80 und mit engen Wassereintrittsöffnungen von 0,8 mm Breite nach Abschnitt 6.3.2: ... 4.1.2 Form B Glattes RohrBezeichnung eines glatten Rohres (B) von N...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187-1 (2024-07)
PVC-U, hergestellt aus weichmacherfreier PVC-Formmasse nach DIN EN ISO 21306-1. Die Wahl und Dosierung der Vinylchlorid-Homopolymerisate, Stabilisatoren, Gleitmittel und sonstiger Zusatzstoffe (z.B. Pigmente) für die Formmasse bleibt dem Hersteller ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 4095 (1990-06)
5.3.1 Dränschicht Die Dränschicht muss alle Decken- und angrenzende erdberührte Flächen (z. B. Brüstungen, aufgehende Wände) vollflächig bedecken; durch ihre Filterschicht ist sie gegen Einschlämmen von Bodenteilchen zu sichern. Bei Geotextilien muss...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm

STLB-Bau Ausschreibungstexte zu "Dränleitung"

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Beispiel
STLB-Bau Ausschreibungstext:
Dränleitung aus Kunststoff-Vollsickerrohr, DN 200, anschließen an Kanal/Leitung aus Steinzeug, DN bis 200....
Abrechnungseinheit: St

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