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Dränrohr

Aus Dränrohren werden Dränleitungen zum Schutz von Gebäuden oder Verkehrswegen vor anstehendem Wasser und damit vor Durchfeuchtung errichtet.
Diese Dränleitungen werden z. B. als Ringdränagen um ein Gebäude herum in Dränagegräben verlegt oder bei Flächendränagen unter Bodenplatten verwendet. Dränrohre können aus Kunststoff, Steinzeug oder Beton hergestellt werden und zeichnen sich durch Wassereintrittsöffnungen aus, die im oberen Rohrbereich (2/3 Schlitzung – Teilsickerrohr oder 1/3 Schlitzung Mehrzweckrohr) oder gleichmäßig um den gesamten Umfang angeordnet sind (Vollsickerrohr). Durch die Schlitze kann überschüssiges, das Gebäude gefährdendes Wasser einsickern und dann am Fußpunkt abgeleitet und in den Abwasserkanal oder in eine Regenwassernutzungsanlage eingeleitet werden.
Im Verkehrswegebau kommen häufig Teilsicker-, Vollsicker- oder Mehrzweckrohre aus haufwerkporigem Beton zum Einsatz. Die Sickereigenschaften werden bei diesen Dränrohren nicht durch Schlitzungen, sondern durch die Haufwerkporigkeit des Betons realisiert. Aber auch Kunststoffrohre finden in diesem Bereich zur Entwässerung Verwendung. Hier werden verschiedene Querschnitte und Profilierungen zur Stabilisierung der Sickerrohre genutzt und unterschieden.
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Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Dränrohr"

Ausgabe 1982-11
Diese Norm gilt für Dränrohre aus weichmacherfreiem PVC, die im Extrusionsverfahren hergestellt werden und mit Öffnungen für den Wassereintritt versehen sind....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 1991-02
Diese Norm gilt für erdüberdeckte Voll- und Teilsickerrohre sowie für Mehrzweckrohre und Formstücke aus Beton und deren Verbindungen. Die Rohre und Formstücke werden im Tiefbau und in der Regenwasserbewirtschaftung zum Ableiten von aufsteigendem Grun...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2010-10
Diese Norm gilt für erdüberdeckte Voll- und Teilsickerrohre sowie für Mehrzweckrohre und Formstücke aus Beton und deren Verbindungen. Die Rohre und Formstücke werden im Tiefbau und in der Regenwasserbewirtschaftung zum Ableiten von aufsteigendem Grun...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2006-09
Diese Norm gilt für Einrichtungen zur Entwässerung von Sportflächen im Freien....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2001-01
Diese Norm enthält Anforderungen und Prüfverfahren für erdüberdeckte Rohre und Formstücke aus thermoplastischen Kunststoffen und deren Verbindungen, die im Verkehrswege- und Tiefbau zum Sammeln, Ableiten und Versickern von Oberflächen- und Sickerwass...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2009-10
Diese Norm enthält Anforderungen und Prüfverfahren für erdüberdeckte Rohre und Formstücke aus thermoplastischen Kunststoffen und deren Verbindungen, die im Verkehrswege- und Tiefbau zum Sammeln, Ableiten und Versickern von Oberflächen- und Sickerwass...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2015-12
Diese Norm legt die zum Bau einer Dränung notwendigen Grundsätze fest. Diese Norm gilt für die Regelung des Bodenwasser-Haushaltes landwirtschaftlich genutzter Flächen durch Dränung mit Ausnahme von mit Gehölzen bestandenen Flächen....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2016-12
Diese Norm gilt für Entwässerungsanlagen zur Ableitung von Abwasser in allen Gebäuden und auf Grundstücken, die überwiegend mit Freispiegelleitungen betrieben werden.Diese Norm wurde vom Arbeitsausschuss NA 119-05-02 AA „Entwässerungsanlagen für Gebä...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-09
Diese Norm legt die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen fest, die bezüglich der Baustoffe, der Ausführung, der Haupt- und Nebenleistungen und der Abrechnung bei der Ausführung von Drän- und Versickerarbeiten gelten.Diese Norm gilt für Dränung...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 1990-06
Diese Norm gilt für die Dränung auf, an und unter erdberührten baulichen Anlagen als Grundlage für Planung, Bemessung und Ausführung. Es werden Regelausführungen für definierte Voraussetzungen angegeben, für die keine weiteren Nachweise erforderlich ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1185-3 (2015-12)
Die Dränrohre sind entsprechend dem Fortschreiten der Grabenherstellung zu verlegen und in ihrer Lage zu sichern.Dränrohre sind in der Grabenachse zu verlegen.Es sind Dränrohre nach DIN 1187 zu verwenden.Das Dränrohr darf nicht mehr als 2 cm in den n...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187 (1982-11)
4.2.1 AllgemeinesDie Rohre werden mit Muffen verbunden.4.2.2 Gewellte RohreDie Muffenausführung bleibt dem Rohrhersteller überlassen. Die Rohrverbindung muss eine für die maschinelle Verlegung ausreichende Längskraftschlüssigkeit besitzen (siehe Absc...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187 (1982-11)
4.3.1 WassereintrittsflächeDie Wassereintrittsfläche je Meter Rohrlänge muss mindestens 8 cm² betragen.Die Wassereintrittsöffnungen sind gleichmäßig in mindestens 5 Reihen am Rohrumfang verteilt anzuordnen. Sie sind so herzustellen, dass Wassereintri...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187 (1982-11)
7.1 Gewellte Rohre Jedes gewellte Rohr muss mindestens in Abständen von 5 m dauerhaft folgende Kennzeichnung tragen: DIN 1187, Herstellerzeichen, Nennweite, Jahreszahl der Herstellung, 7.2 Glatte Rohre Jedes glatte Rohr i...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187 (1982-11)
Form A Gewelltes RohrBezeichnung eines gewellten Rohres (A) von Nennweite 80 und mit engen Wassereintrittsöffnungen von 0,8 mm Breite nach Abschnitt 4.3.2:Dränrohr DIN 1187 - A 80 - 0,8Form B Glattes RohrBezeichnung eines glatten Rohres (B) von Nennw...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1187 (1982-11)
Für die Durchmesser, Wanddicken und Muffentiefen gelten die Tabellen 1 und 2. ... ... ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 18035-3 (2006-09)
Der Abstand der Dränstränge untereinander sollte im Regelfall in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit des Baugrundes (Untergrund oder Unterbau) sowie der Schichtdicke und der Porengrößenverteilung des Oberbaues 5 m bis 8 m betragen. Sie sind - außer ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 1185-3 (2015-12)
Dränmaschinen dürfen auf einer Fläche erst eingesetzt werden, wenn die vorbereitenden Arbeiten (z. B. Abstecken der Lage der Sauger, Einmessen der Höhenmarken) abgeschlossen sind. Hierzu gehört auch die Vorbereitung für eine einwandfreie Tiefenregelu...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 4095 (1990-06)
Im Sinne dieser Norm gilt:2.1 DränungDränung ist die Entwässerung des Bodens durch Dränschicht und Dränleitung, um das Entstehen von drückendem Wasser zu verhindern. Dabei soll ein Ausschlämmen von Bodenteilchen nicht auftreten (filterfeste Dränung)....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Auszug im Originaltext aus DIN 4095 (1990-06)
5.2.1 Dränschicht Die Dränschicht muß alle erdberührten Flächen bedecken und etwa 0,15 m unter Geländeoberfläche abgedeckt werden. Am Fußpunkt ist die drucklose Weiterleitung des Wassers bei mineralischer Ummantelung des Dränrohres durch mindestens 0...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm

STLB-Bau Ausschreibungstexte zu "Dränrohr"

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Beispiel
STLB-Bau Ausschreibungstext:
Baumbewässerungs-/-belüftungseinrichtung einbauen, in offener Pflanzgrube, Dränrohr, Typ R1, PVC-U DIN 4262-1 als Vollsickerrohr, DN 80, ringförmig verlegt, Länge ca. 4 m....
Abrechnungseinheit: St

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