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Gerüstanker

Gerüstanker werden eingesetzt, um frei stehende Gerüstkonstruktionen zu stabilisieren und gegen Kippen und Abknicken zu sichern. D. h., die zug- und druckfeste Verankerung nimmt Windlasten und Horizontalkräften auf und leitet sie ab.
Ein einfacher Gerüstanker setzt sich aus Gerüstdübel, Ring(ösen-)schraube und Gerüsthalter (Gerüstanker) zusammen. Dabei wird der Gerüstdübel in ein senkrechtes gereinigtes Bohrloch in die stabile Wand eingeschlagen. Ringösenschraube wird eingeschraubt, wobei der Dübel aufspreizt und somit durch Reibschluss festhält. Der Gerüsthalter ist mit dem Gerüst fest verbunden (wenigstens Innenvertikalstiel oder Innen- und Außenvertikalstiel oder an beiden Längsriegeln) und wird in den Ring der Ringösenschraube eingehakt. Die Ringschrauben der Gerüstverankerung müssen einen Mindestdurchmesser von 12 mm und eine geprüfte Tragfähigkeit haben. Dachrinnen, Fallrohre, Fensterrahmen, Schneefanggitter oder Blitzableitern eigenen sich nicht dazu Gerüstverankerungen zu tragen.
Eine statische Überprüfung vor Ort entscheidet über die benötigte Gerüstverankerung. Danach wird eine statische Berechnung aufgestellt, die unter anderem die benötigte Tragfähigkeit des Gerüstes berücksichtigt und die maximalen Abstände der Verankerungspunkte ermittelt. Die genaue Platzierung der Gerüstanker bei Regelausführung ist in der Normierung und den Vorschriften der Gerüsthersteller beschrieben. Die Verankerungspunkte sollten demnach in der Nähe von Gerüstknoten liegen, sonst müssen weitere Riegel und Verstrebungen eingebaut werden, an denen die Verankerung am Gerüst festgemacht wird. Die Verankerung des Gerüstes erfolgt sukzessive, mit dem stufenweisen Aufbau des Gerüstes. Auch am Boden ist eine Verankerung des Gerüstes über eine geeignete Konstruktion vorzunehmen.
Um sicherzugehen, dass die Verankerungen den Belastungen standhalten, werden nach dem Gerüstaufbau Probebelastungen vorgenommen. Dabei wird überprüft, ob die Verankerungen halten. Sollten sich Verankerungen lösen, sind neue Verankerungen in erhöhter Anzahl einzubringen. Die Messungen müssen protokolliert werden und verfügbar bleiben, solange das Gerüst steht.
21.12.2015
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Weitere Leistungen mit regionalen Baupreisen:
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Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Gerüstanker"

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Ausgabe 2016-09
Diese Norm legt Anforderungen und Empfehlungen für die Planung, die Zubereitung und Ausführung von Außenputzen auf der Basis von Zement, Kalk oder anderen mineralischen Bindemitteln und/oder Mischungen davon, Putz- und Mauerbindern sowie polymermodi...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-09
Diese Norm legt die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen fest, die für Putz- und Stuckarbeiten bezüglich der Baustoffe, der Ausführung, der Haupt- und der Nebenleistungen sowie der Abrechnung gelten.Diese Norm gilt für das Herstellen von Putz,...
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Besondere Verankerungselemente/Sondergerüstanker für die aus dem Gerüst auftretenden Ankerkräfte DIN EN 12811-1 und DIN 4420-3 nach vorgegebenem Ankerplan einbauen, Befestigung in der Tragkonstruktion der Fassade aus Mauerwerk, Abstand zwischen Fassa...
Abrechnungseinheit: St
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