LV einlesen, fix verpreisen und mit EFB 221/223 Nachträge kalkulieren -Beim öffentlichen Bauen ist die VOB Vertragsbestandteil und das Vergabehandbuch regelt deren Anwendung. Die VOB als allgemeine Geschäftsbedingung und das VHB als Dienstanweisung für die öffentlichen Bauherren.
LV einlesen, fix verpreisen und mit EFB 221/223 Nachträge kalkulieren
Beim öffentlichen Bauen ist die VOB Vertragsbestandteil und das Vergabehandbuch regelt deren Anwendung. Die VOB als allgemeine Geschäftsbedingung und das VHB als Dienstanweisung für die öffentlichen Bauherren.
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VHB-Bund
Das Vergabe- und Vertragshandbuch für Baumaßnahmen des Bundes im Hochbau - abgekürzt allgemein als VHB-Bund - hat eine lange Tradition. So entstand 1974 das erste Vergabehandbuch für die Baumaßnahmen ...
- Bauprofessor-Begriffserläuterung -
Das neue VHB 2008 - Vergabe und Vertrag am Bau -Das öffentlich rechtliche Bauen hat seine geistigen Anbindungen zu VOB und VHB. Das "V" hat sich dabei historisch gewandelt. Vom einfachen "V" wie Verdingung zum doppelten "V" wie Vergabe und Vertrag. 1921 begann es mit einem Beschluss des deutschen Reichstages zur Einberufung für einen "Reichsverdingungsausschuß". Gesetzliche Regelungen für das Verdingungswesen wurden abgelehnt, aber einheitliche Richtlinien hierzu waren erwünscht. Und diese wurden im Jahre 1926 mit der "Verdingungsordnung für Bauleistungen" (VOB) geschaffen. Nach dem zweiten Weltkrieg ist die VOB durch den DVA "Deutschen Verdingungsausschuß für Bauleistungen" weiter entwickelt worden. Zur praktikablen Nutzung der VOB als Arbeitsmittel entstand 1974 das erste Vergabehandbuch für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Und mit der europäischen Integration und den rechtlichen Anpassungen haben sich auch die Namen von DVA, VOB und VHB in einer logischen Zeitreihe geändert.
Das neue VHB 2008 - Vergabe und Vertrag am Bau
Das öffentlich rechtliche Bauen hat seine geistigen Anbindungen zu VOB und VHB. Das "V" hat sich dabei historisch gewandelt. Vom einfachen "V" wie Verdingung zum doppelten "V" wie Vergabe und Vertrag. 1921 begann es mit einem Beschluss des deutschen Reichstages zur Einberufung für einen "Reichsverdingungsausschuß". Gesetzliche Regelungen für das Verdingungswesen wurden abgelehnt, aber einheitliche Richtlinien hierzu waren erwünscht. Und diese wurden im Jahre 1926 mit der "Verdingungsordnung für Bauleistungen" (VOB) geschaffen. Nach dem zweiten Weltkrieg ist die VOB durch den DVA "Deutschen Verdingungsausschuß für Bauleistungen" weiter entwickelt worden. Zur praktikablen Nutzung der VOB als Arbeitsmittel entstand 1974 das erste Vergabehandbuch für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Und mit der europäischen Integration und den rechtlichen Anpassungen haben sich auch die Namen von DVA, VOB und VHB in einer logischen Zeitreihe geändert.
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Neues bei öffentlichen Aufträgen - Wohl und Übel der EFB-Preis Formblätter -Der Wettbewerb ist die Grundlage unserer Bauwirtschaft. So auch bei öffentlichen Aufträgen und diese wachsen wieder. Dabei geht es um Bauen mit Steuergeld. Ersteller und Empfänger der Preisangebote haben verschiedene Sichten und Verhaltensmuster. Der öffentliche Bauherr hat im Vergabehandbuch, in Richtlinien und Erlassen verschiedene geistige Instrumentarien für das Prüfen und Werten von Angeboten dienstlich angeordnet. Die Formulartechnik der EFB-Preis gehört dazu. Sie wurden bereits seit 1986 verbindlich eingeführt und mit dem BGH Urteil XZR 19/02 vom 7.6.2005 werden sie auch ernst genommen, weil eine Nichtabgabe der Formblätter zum Ausschluss bei der Vergabe führt. Dies ist der formale Akt. Vielen Unternehmern sind diese Preisermittlungsgrundlagen der EFB-Preis ein Graus und nicht wenige wissen, worum es dabei geht.
Neues bei öffentlichen Aufträgen - Wohl und Übel der EFB-Preis Formblätter
Der Wettbewerb ist die Grundlage unserer Bauwirtschaft. So auch bei öffentlichen Aufträgen und diese wachsen wieder. Dabei geht es um Bauen mit Steuergeld. Ersteller und Empfänger der Preisangebote haben verschiedene Sichten und Verhaltensmuster. Der öffentliche Bauherr hat im Vergabehandbuch, in Richtlinien und Erlassen verschiedene geistige Instrumentarien für das Prüfen und Werten von Angeboten dienstlich angeordnet. Die Formulartechnik der EFB-Preis gehört dazu. Sie wurden bereits seit 1986 verbindlich eingeführt und mit dem BGH Urteil XZR 19/02 vom 7.6.2005 werden sie auch ernst genommen, weil eine Nichtabgabe der Formblätter zum Ausschluss bei der Vergabe führt. Dies ist der formale Akt. Vielen Unternehmern sind diese Preisermittlungsgrundlagen der EFB-Preis ein Graus und nicht wenige wissen, worum es dabei geht.
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Baustellencontrolling und Nachträge - wer beherrscht wen? -Das Baustellencontrolling ist eine sensible Schnittstelle zwischen den am Bau Beteiligten. Bauherren und Baufirmen steuern immer ihre Kosten und wirken interaktiv über Nachträge.Die Baubetriebswirtschaftliche Tagung 2008 des ZDB am 11.3.2008 in Kassel formuliert dies sehr trefflich: „Vom kalkulierten Bausoll bis zum Nachtragsmanagement“.
Baustellencontrolling und Nachträge - wer beherrscht wen?
Das Baustellencontrolling ist eine sensible Schnittstelle zwischen den am Bau Beteiligten. Bauherren und Baufirmen steuern immer ihre Kosten und wirken interaktiv über Nachträge.Die Baubetriebswirtschaftliche Tagung 2008 des ZDB am 11.3.2008 in Kassel formuliert dies sehr trefflich: „Vom kalkulierten Bausoll bis zum Nachtragsmanagement“.
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Ausgleichsberechnung von Nachträgen – Unter- oder Überdeckung? -Das Leistungsverzeichnis präsentiert sich als eine Parade aufgestellter Positionen. Scheinbar beliebig austauschbar. In Reih und Glied stehen sie trügerisch geordnet mit Menge, Text und Preis. Tatsächlich sind die Positionen aber vernetzt. Beauftragt wird ein verknüpftes Geflecht von Einzelleistungen. Eine nachträgliche Änderung zieht eine Reihe anderer Änderungen nach sich. Mit der Schlussrechnung kommt dann das dicke Ende. Im Konglomerat von gekündigten, geänderten und zusätzlichen Leistungen kombiniert mit Minder- und Mehrmengen verliert man schnell den Überblick.
Ausgleichsberechnung von Nachträgen – Unter- oder Überdeckung?
Das Leistungsverzeichnis präsentiert sich als eine Parade aufgestellter Positionen. Scheinbar beliebig austauschbar. In Reih und Glied stehen sie trügerisch geordnet mit Menge, Text und Preis. Tatsächlich sind die Positionen aber vernetzt. Beauftragt wird ein verknüpftes Geflecht von Einzelleistungen. Eine nachträgliche Änderung zieht eine Reihe anderer Änderungen nach sich. Mit der Schlussrechnung kommt dann das dicke Ende. Im Konglomerat von gekündigten, geänderten und zusätzlichen Leistungen kombiniert mit Minder- und Mehrmengen verliert man schnell den Überblick.
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Friedensstiftende Nachträge mit EFB und Ausgleichsberechnung -Frieden ist ein hohes Gut. Am Bau offenbart sich dieser in Partnerschaft und Einvernehmen zwischen den Vertragsparteien. Baufrieden ist die Abwesenheit von zerstörerischen Streit und Feindschaft im Gerichtssaal. Eintracht ist besser als Zwietracht. Unstimmigkeiten sollte man miteinander ausgleichen. Ansonsten vollzieht der Richter im Rechtsstreit öfters einen Vergleich. Ein gegenseitiges Nachgeben plus juristischer Kosten. Lieber ein freiwilliger Ausgleich als ein erzwungener Vergleich. Dies spart Nerven und sichert zukünftige Aufträge.
Friedensstiftende Nachträge mit EFB und Ausgleichsberechnung
Frieden ist ein hohes Gut. Am Bau offenbart sich dieser in Partnerschaft und Einvernehmen zwischen den Vertragsparteien. Baufrieden ist die Abwesenheit von zerstörerischen Streit und Feindschaft im Gerichtssaal. Eintracht ist besser als Zwietracht. Unstimmigkeiten sollte man miteinander ausgleichen. Ansonsten vollzieht der Richter im Rechtsstreit öfters einen Vergleich. Ein gegenseitiges Nachgeben plus juristischer Kosten. Lieber ein freiwilliger Ausgleich als ein erzwungener Vergleich. Dies spart Nerven und sichert zukünftige Aufträge.
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Die VOB 2006 ist da! - die Baukonjunktur auch? -Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde in 2006 mit vielen Neuerungen aktualisiert. In meinen nächsten Posts werde ich hierauf eingehen. Vorab können Sie meinen Vortrag auf der DIN-Tagung zur Einführung der neuen VOB am 10.11.2006 in Berlin
Die VOB 2006 ist da! - die Baukonjunktur auch?
Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde in 2006 mit vielen Neuerungen aktualisiert. In meinen nächsten Posts werde ich hierauf eingehen. Vorab können Sie meinen Vortrag auf der DIN-Tagung zur Einführung der neuen VOB am 10.11.2006 in Berlin
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Angebot und Nachtrag - Baupreis und EFB-Preis! -Hauptangebote werden immer häufiger durch Nachträge "subventioniert". Billige Angebote können auch deshalb teuer werden. Die tatsächlichen Baukosten entstehen nicht im Soll, sondern im Ist und werden in der Summe von Angebot und Nachträgen bestimmt. Bauherren leiden darunter und Bauunternehmen freuen sich darüber. Nach HOAI können Architekten sogar mit höheren Honoraren davon profitieren. Infolge der im Angebot beschriebenen Baupreise wird ein Bausoll vertraglich festgelegt. Änderungen und Abweichungen vom Bausoll treten bei einem Einheitspreisvertrag regelmäßig auf und sind dann das tägliche Brot von Juristen. Für den Auftragnehmer ergeben sich meistens Ansprüche auf Nachträge als "Nachforderungen" und "Vergütungsanpassungen" entsprechend VOB Teil B §2.
Angebot und Nachtrag - Baupreis und EFB-Preis!
Hauptangebote werden immer häufiger durch Nachträge "subventioniert". Billige Angebote können auch deshalb teuer werden. Die tatsächlichen Baukosten entstehen nicht im Soll, sondern im Ist und werden in der Summe von Angebot und Nachträgen bestimmt. Bauherren leiden darunter und Bauunternehmen freuen sich darüber. Nach HOAI können Architekten sogar mit höheren Honoraren davon profitieren. Infolge der im Angebot beschriebenen Baupreise wird ein Bausoll vertraglich festgelegt. Änderungen und Abweichungen vom Bausoll treten bei einem Einheitspreisvertrag regelmäßig auf und sind dann das tägliche Brot von Juristen. Für den Auftragnehmer ergeben sich meistens Ansprüche auf Nachträge als "Nachforderungen" und "Vergütungsanpassungen" entsprechend VOB Teil B §2.
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Die VOB 2009 erreicht nach vielen Etappen bis Mai 2010 die Zielgerade -Angekündigt war sie bereits für den 1.4. und 1.7.2009. Am 18. Mai 2009 hat der Vorstand des Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen (DVA) die Neufassung der VOB 2009 beschlossen.
Die VOB 2009 erreicht nach vielen Etappen bis Mai 2010 die Zielgerade
Angekündigt war sie bereits für den 1.4. und 1.7.2009. Am 18. Mai 2009 hat der Vorstand des Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen (DVA) die Neufassung der VOB 2009 beschlossen....
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