Buchhaltung / Rechnungswesen

Kostenspaltung

Die Bestimmung der Kostendynamik als unterschiedliches Verhalten der Kosten bei Veränderung der Leistungsmenge setzt die Kostenspaltung voraus. Sie kann erfolgen
  • auf Grundlage logischer Zuordnung oder
  • durch Kausalvergleiche des betrieblichen Zahlenmaterials mit Hilfe grafischer, mathematischer (Differenzbildung) oder mathematisch-statistischer Methoden (Regressionsanalyse).
Bei logischer Zuordnung wird von den einzelnen Kostenarten ausgegangen, die nach Einschätzung des Verhaltens einem Verhaltenskomplex, beispielsweise von Fixkosten oder variablen Kosten zugeordnet werden. Diese Methode ist einfach und liefert für Soll- lst -Vergleichsrechnungen in der Baudurchführung hinreichend genaue Aussagen.
Bei der Differenzbildung steht dagegen im Ergebnis ein Koeffizient, der zahlenmäßig ausdrückt, zu welchen Teilen die Kosten für eine bestimmte Leistung fix und variabel sind. Dieser Koeffizient wird allgemein als Kostenveränderungsgrad oder speziell als Variator bezeichnet, oft synonym auch als Reagibilitätsgrad.
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Verwandte Fachbegriffe

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