06.02.2023 | Software

Projekt-Alltag zukünftig in der Cloud

Projekt-Alltag zukünftig in der Cloud
Bild: © f:data GmbH
Mit 365bau lassen sich Gebäudemodelle aus der CAD-Software in die Cloud stellen, um daraus mit nextbau Angebote zu kalkulieren oder Ausschreibungen zu erzeugen. Auch Dateien, Termine, Aufgaben und Fotos zum Projekt landen in der 365bau-Cloud. Für gemeinsamen Zugriff im Team und von unterwegs.
Was bis vor kurzem noch Utopie war, ist bald Alltag für Bauunternehmer und Architekten. Kalkuliert und ausgeschrieben wird einfach aus dem 3D-Modell des Architekten. Das Weimarer Softwarehaus f:data ermöglicht nun die praktische Umsetzung und ergänzt seine Bausoftware nextbau mit dem Cloud-Service 365bau. Gebäudemodelle lassen sich direkt aus der CAD- oder BIM-Software zu 365bau synchronisieren. Ist das Modell in der Cloud, greift die lokal installierte Software nextbau darauf zu. Angebotskalkulation oder Ausschreibung erledigt der Anwender dann buchstäblich mit einem Klick aus dem 3D-Modell.

Leistungsverzeichnisse entstehen aus 3D-Modellen

Die Positions-Mengen werden aus den Geometriedaten des Modells übernommen. Damit auch die Inhalte des Leistungsverzeichnisses automatisiert entstehen können, ist etwas Vorarbeit erforderlich. Denn die LV-Positionen ergeben sich aus den Bauteilen und Bauteileigenschaften im Modell. Das geschieht standardisiert nach DIN BIM Cloud durch Bemusterung mit den Baudaten von DBD-BIM. Auf dieser Grundlage können passende Kalkulationswerte mit DBD-KostenAnsätze oder Leistungsbeschreibungen mit STLB-Bau ergänzt werden. Das ist in einem Zug für das komplette LV möglich.
nextbau - Angebots-LV Modell
nextbau - Angebots-LV Modell Bild: © f:data GmbH
Der Clou beim Arbeiten mit dem Cloud-Modell: Das Leistungsverzeichnis und alle weiteren Schritte – wie kumulierte Abrechnung oder Nachträge – bleiben in nextbau mit dem Gebäudemodell verknüpft. LV-Positionen, Mengen oder erforderliche Baustoffe lassen sich jederzeit im Modell lokalisieren. Da dieses nicht als Datei importiert wird, sondern stets mit dem aktuellen Stand in der Cloud synchron ist, können Änderungen zwischen Modell und LV jederzeit angezeigt und berücksichtigt werden. Egal, ob diese Änderungen am Modell oder im LV erfolgt sind.

Cloud-Zugriff auf relevante Informationen – dort, wo man sie benötigt

Nun hat f:data 365bau um Funktionen zur Cloud-Projektsteuerung erweitert: Ab sofort können Termine und Aufgaben Bearbeitern zugeordnet und sowohl mit der Browser-App von 365bau als auch mit nextbau bearbeitet werden.
Fotos – beispielsweise von Problemstellen auf der Baustelle – können mit dem Smartphone aufgenommen und direkt am Projekt in der Cloud gespeichert werden. Leistungsverzeichnisse aus nextbau lassen sich in die 365bau-Cloud hochladen und unterwegs anzeigen. Das Gleiche gilt für alle Druckberichte. Es ist sogar möglich, Aufgaben, Fotos und beliebige Dateien mit Bauteilen des Gebäudemodells in der Cloud zu verknüpfen. Diese sind dann in der 3D-Ansicht am konkreten Ort wiederzufinden.
Gerade im Bauwesen, wo man häufig unterwegs ist – beispielsweise auf der Baustelle oder beim Bauherrn – liegt der Nutzen des Cloud-gestützten Arbeitens auf der Hand. Auch die Zusammenarbeit im Team profitiert, da die Informationen zentral bereitstehen und gemeinsam genutzt werden können. So kennen alle Beteiligten stets den aktuellen Stand und reden vom Selben.
Wer seinen Projekt-Alltag in der Cloud selbst testen möchte, kann sich für einen Monat kostenlos bei www.365bau.de anmelden. Eine Demoversion von nextbau steht unter www.nextbau.de zum Download bereit.
Bauprofessor-Redaktion
Dieser Beitrag wurde von unserer Bauprofessor-Redaktion erstellt. Für die Inhalte auf bauprofessor.de arbeitet unsere Redaktion jeden Tag mit Leidenschaft.
Über Bauprofessor »
Das könnte Sie auch interessieren:
Liquidität des Handwerkers vs. Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung
Liquidität des Handwerkers vs. Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung
Das Liquiditätsinteresse des Handwerkers und der von Bauherrn oft geforderte Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung stehen sich diametral entgegen. Die von Bauherrn verwendeten AGB-Klauseln zur Regelung des Sicherheitseinbehalts sind oftmals unwirksam. Insbesondere die Kumulation von Sicherheiten für die Vertragserfüllung und für die Mängelrechte kann zur Unwirksamkeit führen, wie das Urteil des OLG Düsseldorf vom 26.11.2020 zeigt. Als Rechtsfolge einer solchen unwirksamen Klausel kann der Handwerker die vollständige Bezahlung des Werklohns fordern, und ggf. eine gestellte Bürgschaft zurückfordern.
07.03.2024
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir Cookies. Einige dieser Cookies sind erforderlich für den reibungslosen Ablauf dieser Website, andere helfen uns, Inhalte auf Sie zugeschnitten anzubieten. Wenn Sie auf „ Ich akzeptiere“ klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Individuelle Cookie-Einstellungen Ich akzeptiere