Bauphysik / EnEV

Wärmedurchlass

Der Wärmedurchlass wird durch den Wärmedurchlasskoeffizienten dargestellt und ist als Kehrwert des Wärmedurchlasswiderstandes definiert (1 / Wärmedurchlasswiderstand R bzw. Wärmeleitfähigkeit ʎ / Dicke d)
ʎ=1=ʎ
Rd
Seine Einheit lautet W/m²•K.
Der Wärmedurchlasskoeffizient gibt damit die Wärmemenge in Watt (= Joule je Sekunde) an, die durch 1 m² eines Stoffes mit einer Dicke von einem Meter hindurchgeht, wenn der Temperaturunterschied auf den Oberflächen der beiden Seiten (z. B. einer Wand) ein Kelvin beträgt. Das bedeutet, dass ein hoher Wärmedurchlasskoeffizient zum Ausdruck bringt, dass viel Wärme durch den Stoff hindurchgeht, was wiederum bedeutet, dass der betreffende Stoff schlechte Wärmedämmeigenschaften hat.
16.12.2015
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Weitere Leistungen mit regionalen Baupreisen:
Baupreislexikon
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Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Wärmedurchlass"

DIN-Norm
Ausgabe 2018-03
Diese Norm legt das Verfahren zur Berechnung des Wärmedurchlasswiderstandes und des Wärmedurchgangskoeffizienten von Bauteilkomponenten und Bauteilen fest, wobei Türen, Fenster und andere verglaste Einheiten, Vorhangfassaden, Bauteilkomponenten, über...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2018-03
Diese Norm gibt Verfahren zur Berechnung von Wärmetransferkoeffizienten und des Wärmestroms durch Bauteile an, die sich in wärmetechnischem Kontakt mit dem Erdreich befinden, einschließlich Bodenplatten auf Erdreich, aufgeständerter Bodenplatten und ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2014-09
In dieser Norm sind die Eigenschaften und Leistungsmerkmale für Gips-Verbundplatten zur Wärme- und Schalldämmung festgelegt, die aus Gipsplatten mit einem darauf befestigten Dämmstoff hergestellt sind und die hauptsächlich zur Wärme- und/oder Schalld...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 1987-03
Diese Norm gibt Hinweise für die Ausführung massiver Dachdecken, auf denen direkt oder mit einem belüfteten Zwischenraum Dachdichtungen oder Dachdeckungen hergestellt werden. Aufgrund äußerer Einflüsse oder stoffabhängiger Eigenschaften sind solche D...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2011-05
Diese Norm legt die Eigenschaften und Leistungsmerkmale von Gips-Wandbauplatten mit glatten Sichtflächen fest, die hauptsächlich zur Herstellung nicht tragender Trennwände, freistehender Wand-Vorsatzschalen und des Brandschutzes von Stützen, Aufzugs-...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2003-12
Diese Norm legt die Anforderungen an werkmäßig hergestellte Produkte für außenseitige Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) mit Mineralwolle als Wärmedämmstoff fest, die als Bausatz geliefert und für die Wärmedämmung von Gebäuden genutzt werden. Diese Norm...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2016-07
Diese Norm legt Anforderungen an Lichtkuppeln aus Kunststoffmaterialien und Lichtkuppeln mit Aufsetzkränzen aus z. B. GF-UP, PVC, Stahl, Aluminium oder Holz zum Einbau in Dächern fest.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 128 „Dachdeckungsp...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2018-09
Diese Norm legt Rechenverfahren fest, um den benötigten Nutzwärmebedarf (Heizwärmebedarf) und den Nutzkältebedarf (Kühlbedarf) des betrachteten Gebäudeteils auszuweisen. Grundlage der Berechnungen ist eine entsprechend der Nutzung ausgewiesene Gebäud...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2013-02
Diese Norm legt Mindestanforderungen an die Wärmedämmung von Bauteilen und bei Wärmebrücken in der Gebäudehülle fest und gibt wärmetechnische Hinweise für die Planung und Ausführung von Aufenthaltsräumen in Hochbauten, die ihrer Bestimmung nach auf ü...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2017-03
Diese Norm legt wärme- und feuchteschutztechnische Bemessungswerte für Baustoffe fest, darunter werkmäßig hergestellte Wärmedämmstoffe, Fenster, Dachoberlichter, Verglasungen und Mauerwerk und sonstige gebräuchliche Stoffe für die Berechnung des Wärm...
- DIN-Norm im Originaltext -

STLB-Bau Ausschreibungstexte zu "Wärmedurchlass"

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Rollladen DIN EN 13659 und DIN V 18073, als Einzelanlage, Einbauöffnung lichte Rohbaubreite 1010 mm, lichte Rohbauhöhe 1510 mm bis Unterkante Rollraum, Windwiderstandsklasse 2, Rollraum innerhalb der Öffnung, Rollkasten bauseits eingebaut, Rollraum ...
Abrechnungseinheit: St
Weitere Leistungsbeschreibungen:
STLB-Bau Ausschreibungstexte
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Verwandte Fachbegriffe

Wärmedurchlasswiderstand
Um den Wärmedurchlasswiderstand R eines homogenen Bauteils zu bestimmen, wird der Quotient aus der Dicke d des Bauteils und dem Rechenwert seiner Wärmeleitfähigkeit ʎ gebildet. Ist das Bauteil (z. B. Wand) nicht homogen, sondern besteht aus mehreren ...
Kunststofflichtplatte
Kunststofflichtplatten werden besonders häufig zur Eindeckung der Überdachung von Terrassen, Balkons, Carports, Wintergärten, Hallen oder auch Stallungen eingesetzt. Sie zeichnen sich durch Lichtdurchlässigkeit zwischen 15 - 85 % aus, je nach Bauart,...
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Der Wärmedurchgangswiderstand RT in (K*m²)/W setzt sich zusammen aus den Wärmedurchlasswiderständen R der einzelnen Schichten (aus unterschiedlichen Stoffen / Materialien) eines Bauteils und den Wärmeübergangswiderständen R S an den beiden Außenseit...
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Wärmedurchgangskoeffizient
Der Wärmedurchgangskoeffizient wird im Bauwesen auch U-Wert genannt und ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er ist abhängig von der Wärmeleitfähigkeit ʎ und von der Dicke d des Bauteils (bzw. vom Wärmedurchlasswiderstand R = d/ ʎ), sowie vo...
Phenolharz-Hartschaum
Phenolharz-Hartschaum wird aus Phenolharz (Kunstharz, Phenol-Formaldehyd-Harz) hergestellt, das wiederum aus fossilen Rohstoffen wie Erdgas, Erdöl und Kohle gewonnen wird. Die Phenolharze werden mit verschiedenen Technologien z. T. unter Wärmezufuhr ...
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