Baugeräte / Vorhaltung / BGL

Anlageintensität

Die Anlageintensität drückt folgendes Verhältnis aus:
Die Ausgangswerte werden im Rahmen einer Bilanz (nach Handelsrecht) auf der Aktivseite ausgewiesen.
Diese Strukturzahl gibt einen wichtigen Aufschluss, wenn sie mit dem Branchendurchschnitt verglichen wird. In der Bauwirtschaft liegt die durchschnittliche Anlageintensität bei ca. 12 % bis 20 %. Sie ist relativ gering und noch wesentlich geringer, wenn die Baumaschinen und Geräte nicht im eigenen Vermögen sind, ausgelagert ("Out-Sourcing") wurden oder angemietet werden. Das langfristig gebundene Anlagevermögen führt allgemein zu einer hohen Fixkostenbelastung auf Grund der Abschreibung, was in Zeiten abnehmender Beschäftigung zu Problemen führen kann.
Wäre die Anlageintensität außergewöhnlich niedrig, so könnten bei guter Ertragslage evtl. auch Unterbewertungen der Sachanlagen (Baumaschinen) oder Gebäude (stille Reserven) vorliegen. Mit steigender Anlageintensität nimmt auch das Unternehmensrisiko zu, die investierten Mittel fließen nach einem längeren Zeitraum zurück. In Zeiten eines zurückgehenden Baubedarfes und der Beschäftigung drücken dann die Fixkosten um so ungünstiger auf den Ertrag.
Zu prüfen wäre weiterhin, wie hoch der Alterungs- bzw. Abnutzungsgrad ist:
Zusätzlich kann es angebracht sein, auch die einzelnen Positionen des Sachanlagevermögens bis zu einzelnen Baumaschinengruppen hin zu untersuchen, analog ggf. auch zur Investitionsquote:
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