01.09.2017 | BIM

BIM einfach für die Kalkulation von Angeboten nutzen

BIM einfach für die Kalkulation von Angeboten nutzen
Bild: © chrupka, Fotolia.com
Wäre es nicht naheliegend, die CAD-Zeichnung des Architekten oder Planers direkt für die Angebotskalkulation zu nutzen? Denn auf diesem Wege erzeugte Leistungsverzeichnisse würden ohne Widersprüchlichkeiten und Lücken zur Planung passen.
Was bislang Wunschdenken war, verspricht die aktuelle Version 'Komplett' der Kalkulationssoftware nextbau als alltagstaugliche Umsetzung. Grundlage ist der neue Datenaustausch-Standard 'BIM-LV-Container'. Schon beim Importvorgang wird für den Anwender das Mehr an Funktionalität und Komfort erkennbar: Was als LV eingelesen werden soll, lässt sich beliebig auswählen. Beispielsweise Gewerke, Geschosse, Räume oder Bauteilarten. Sofort wird die getroffene Auswahl als 3D-Darstellung nachvollziehbar. Angebote für einzelne Gewerke, oder Gebäudeteile lassen sich auf diese Weise genauso zügig und zweckmäßig vorbereiten, wie Arbeitspakete für die Arbeitskalkulation.
Abbildung: BIM-LV-Import
Abbildung: BIM-LV-Import
Sind die gewünschten Positionen importiert, erfolgt das Ergänzen um DBD-KostenAnsätze mit Langtexten im buchstäblichen Wortsinn per Knopfruck. Der Zeitvorteil beim Kalkulieren individueller Angebote mit eigenen Zuschlagssätzen liegt auf der Hand. Einzige Voraussetzung ist, dass der Planer BIM-Daten aus kompatibler Software zur Verfügung stellt. Beispielweise aus Autodesk® Revit® mit DBD-BIM oder bei Verwendung von DBD-KostenKalkül.
Die für den Datenaustausch genutzten BIM-LV-Container enthalten GAEB- und IFC-Dateien für LV und CAD-Modelle. Seit vielen Jahren bewährte Standardformate also, die im BIM-LV-Container intelligent verknüpft und gemäß DIN SPEC 91350 standardisiert sind. Erst auf dieser Grundlage wird die geschilderte Weiterverarbeitung überhaupt möglich.
Wer die neue nextbau-Version und den Import von BIM-LV-Containern selbst ausprobieren möchte, kann unter www.nextbau.de eine kostenlose Demoversion der Software anfordern.
Bauprofessor-Redaktion
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