Baustoff / Werkstoff / Produkt

Laminat

Laminat ist ein Bodenbelag, der heute größtenteils per leimlosem Clicksystem, meist schwimmend verlegt wird. Die einzelnen Laminatelemente bestehen aus verschiedenen Schichten, die miteinander verklebt und verpresst werden. Zuoberst befindet sich die Nutzschicht aus spezial beharzter Zellulose. Diese ist auf der Dekorschicht aufgebracht, die häufig mit einem Holz- oder Steinmuster versehen ist. Diese beiden Oberschichten sind auf einer Trägerplatte aus Holz aufgeklebt. Die unterste Schicht ist eine imprägnierte Schicht (Gegenzug) auf der Rückseite der Trägerplatte. Durch sie sollen eine Feuchtigkeitsabsperrung und die Erhöhung der Formstabilität erreicht werden.
Laminatböden sind leicht zu verlegen, haben eine abriebfeste Oberfläche und sind deshalb strapazierfähig. Nach der Verlegung sind Laminatböden sofort nutzbar, da eine Nachbehandlung, wie bei Holzböden (Parkett, Dielung) nicht nötig ist. Laminatböden werden im Wohnbereich (jedoch nicht in Feuchträumen) eingesetzt.
Auch im Objektbereich findet Laminat als Bodenbelag Verwendung. Hier empfiehlt sich z. T. eine vollflächige Verklebung des Belages, da er größerer Beanspruchung ausgesetzt ist. Aber auch die Trittschalldämmung wird verbessert und der Wärmedurchgangswiderstand optimierter, was eine Fußbodenheizung unter Laminat effektiver macht. Vorm Verlegen muss dafür Sorge getragen werden, dass der Untergrund eben, fest, glatt, sauber und trocken ist.
Da Laminat eine sehr harte und dichte Oberfläche hat, ist er leicht zu reinigen. Saugen und nebelfeuchtes Wischen genügen. Flecken müssen je nach Herstellerangaben jedoch mit den entsprechenden Lösungsmitteln entfernt werden.
Eigenschaften, die Laminat hinsichtlich seiner Maße, der Lichtechtheit, Fleckenunempfindlichkeit oder der Beständigkeit gegen Abrieb u. a. erfüllen soll, sind in der Normierung geregelt.
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25,96 €/m2
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Zeitansatz: 0,306 h/m2 (18 min/m2)
Region Preisangaben netto (ohne USt.) für Region: Berlin
Weitere Leistungen mit regionalen Baupreisen:
Baupreislexikon
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Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Laminat"

DIN-Norm
Ausgabe 2012-04
Diese Internationale Norm legt ein Klassifizierungssystem für elastische, textile und Laminat Bodenbeläge fest. Dieser Klassifizierung liegen praktische Anforderungen an Verwendungsbereiche und Nutzungsintensität zugrunde. Sie ist an die Anforderunge...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2006-09
Diese Norm legt Anforderungen an Laminatböden mit einer Deckschicht auf Acryl-Basis fest.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 134 „Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom BSI gehalten wird....
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2018-05
Diese Norm legt die wesentlichen Merkmale für elastische Bodenbeläge, textile Bodenbeläge, Laminatböden und modulare mehrschichtige Bodenbeläge fest.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 134 „Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge“ era...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2017-12
Diese Norm legt Eigenschaften, Anforderungen und Prüfverfahren für Laminatböden mit einer Deckschicht auf Basis aminoplastischer, wärmehärtbarer Harze fest.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 134 „Elastische, textile und Laminat-Bodenbelä...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-03
Diese Norm legt Prüfverfahren fest zur Ermittlung des vertikalen Widerstands, des Erdungswiderstands und des Oberflächenwiderstands eines elastischen, Laminat- und modularen mehrschichtigen Bodenbelags nach der Installation im Prüfstück oder nach der...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-09
Diese Norm legt die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen fest, die für Bodenbelagarbeiten bezüglich der Baustoffe, der Ausführung, der Haupt- und der Nebenleistungen sowie der Abrechnung gelten.Diese Norm gilt für das Verlegen von Bodenbelägen...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2011-07
Diese Norm legt Anforderungen und Prüfverfahren an Fußbodenpaneele für private und gewerbliche Bereiche fest, deren Oberschichten aus elastischen Bodenbelägen bestehen.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 134 „Elastische, textile und Lamin...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-08
Die Norm legt die Eigenschaften von ungemusterten und gemusterten Linoleum-Bodenbelägen mit Schaumrücken fest, die als ein Verbundbodenbelag in Form von Rollen geliefert werden.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 134 „Elastische, textile ...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-03
Diese Norm legt Anforderungen an Korkbodenbeläge aus Presskork fest, die in Form von Platten geliefert werden und zur Verwendung mit einem Oberflächenfinish und/oder einer Versiegelung vorgesehen sind.Diese Norm wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 1...
- DIN-Norm im Originaltext -
DIN-Norm
Ausgabe 2019-06
Diese Norm legt die Anforderungen an die Einstufung aller textilen Bodenbeläge und Teppichfliesen, ausgenommen abgepasste Teppiche und Läufer, (siehe ISO 2424) in Gebrauchsklassen bezüglich mindestens einer der folgenden Eigenschaften fest: Verschlei...
- DIN-Norm im Originaltext -

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Beispiel
Laminatfußbodenelemente DIN EN 13329, Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 CFL-s1, Dicke 8 mm, Dekor Eiche, auf Doppelbodenelement, mit Nut und Feder mechanisch verriegeln....
Abrechnungseinheit: m2
Weitere Leistungsbeschreibungen:
STLB-Bau Ausschreibungstexte
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Verwandte Fachbegriffe

Laminatboden
Ein Laminatboden wird aus einzelnen Laminatelementen zusammengefügt, die heute meist über ein sogenanntes Click-System verfügen. Diese leimlose und meist schwimmende Verlegung stellt den Regelfall dar. Laminatböden können aber auch vollflächig verkle...
Laminatfußboden
Laminatfußboden wird im Innenbereich verlegt. Über ein leimloses Click-System werden die einzelnen Laminatelemente verbunden und so meist schwimmend verlegt. Aber auch die vollflächige Verklebung ist eine Verlegemöglichkeit, die sich besonders empfie...
Fertigteilestrich
Fertigteilestrich, auch Trockenestrich oder Trockenunterboden genannt, wird eingebaut, wenn ein Unterboden gebraucht wird, der keine weitere Baufeuchte ins Gebäude bringt und der sofort begehbar ist. Dies ist häufig bei der Altbausanierung der Fall. ...
Trittschalldämmung
Trittschalldämmung wird dann notwendig, wenn Trittschallschutz-Anforderungen zwischen fremden Wohn- und Arbeitsbereichen verwirklicht werden müssen, um ein ruhiges Miteinander zu ermöglichen. Trittschalldämmung wird daher in den Fußbodenaufbau integr...
Trockenunterboden
Als Trockenunterboden, auch Trockenestrich und Fertigteilestrich wird ein Bauteil bezeichnet, das aus verschiedenen Plattenwerkstoffen bestehen kann und den Fußbodenbelag aufnimmt. Mögliche Beläge sind Laminat, Kork, Parkett, Kunststoff bis zu Steinz...
Kunstharzestrich (SR)
Kunstharzestriche bestehen aus quarzitischen Gesteinskörnungen (feuergetrocknet) u.U. mit Zuschlägen aus z.B. Quarzsand oder Korund und werden mit Kunstharzen wie Epoxidharz, Polyurethan, ungesättigten Polyesterharzen und Polymethylmethacrylat gebund...
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