05.10.2021 | Normen

Neue DIN 18015-2 Elektrische Anlagen in Wohngebäuden - Teil 2: Art und Umfang der Mindestausstattung

DIN
Bild: © Connfetti, Fotolia.com
Die DIN 18015-2 Ausgabe 2021-10 regelt die Mindestausstattung von elektrischen Anlagen in Wohngebäuden sowie der elektrischen Anlagen außerhalb der Gebäude, die damit im Zusammenhang stehen.
Der Tabelle 2 sind die Anzahl der Steckdosen und Anschlüsse für Beleuchtung und Kommunikation von Wohnräumen, Küchen, Bädern bis hin zur Wohnung gehörenden Garagen (neu 2021-10) zu entnehmen.
Außerdem wurden in Tabelle 2 neue Nutzungsbereiche eingeführt, deren Kombinationen zur Reduzierung der zu planenden Steckdosen und Schaltstellen führen. Bei den Kommunikationsanlagen im Abschnitt 5 wurden neben der Hauskommunikation (Klingel und Sprechanlage) die Tele- und Datenkommunikationsanlagen konkretisiert.
Mindestausstattungen gemäß DIN 18015-2 für die Elektroinstallation unterschiedlicher Räume stehen in DBD-BIM bereits als Mustervorlagen zur Verfügung. Diese können bei der Planung der Elektroausstattung in kompatibler CAD- oder BIM-Software einfach ausgewählt werden, um die erforderlichen Bauteile und Kosten zu erhalten.
Mindestausstattungen gemäß DIN 18015-2 für die Elektroinstallation unterschiedlicher Räume in den Mustervorlagen von DBD-BIM
Mindestausstattungen gemäß DIN 18015-2 für die Elektroinstallation unterschiedlicher Räume in den Mustervorlagen von DBD-BIM
Bauprofessor-Redaktion
Dieser Beitrag wurde von unserer Bauprofessor-Redaktion erstellt. Für die Inhalte auf bauprofessor.de arbeitet unsere Redaktion jeden Tag mit Leidenschaft.
Über Bauprofessor »
Das könnte Sie auch interessieren:
Liquidität des Handwerkers vs. Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung
Liquidität des Handwerkers vs. Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung
Das Liquiditätsinteresse des Handwerkers und der von Bauherrn oft geforderte Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung stehen sich diametral entgegen. Die von Bauherrn verwendeten AGB-Klauseln zur Regelung des Sicherheitseinbehalts sind oftmals unwirksam. Insbesondere die Kumulation von Sicherheiten für die Vertragserfüllung und für die Mängelrechte kann zur Unwirksamkeit führen, wie das Urteil des OLG Düsseldorf vom 26.11.2020 zeigt. Als Rechtsfolge einer solchen unwirksamen Klausel kann der Handwerker die vollständige Bezahlung des Werklohns fordern, und ggf. eine gestellte Bürgschaft zurückfordern.
07.03.2024
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir Cookies. Einige dieser Cookies sind erforderlich für den reibungslosen Ablauf dieser Website, andere helfen uns, Inhalte auf Sie zugeschnitten anzubieten. Wenn Sie auf „ Ich akzeptiere“ klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Individuelle Cookie-Einstellungen Ich akzeptiere