10.12.2014 | Normen

Neue DIN 18040-3 Barrierefreies Bauen

Neue DIN 18040-3 Barrierefreies Bauen
Bild: © Connfetti, Fotolia.com
DIN 18040-3"Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum" ersetzt DIN 18024-1. Die Norm regelt die Planung, Ausführung und Ausstattung von barrierefreien Verkehrs- und Außenanlagen im öffentlich zugänglichen Verkehrs- und Freiraum. Sie gilt für den Neubau von Verkehrs- und Außenanlagen. Sie sollte sinngemäß für Aus- und Umbauten, Modernisierungen und Nutzungsänderungen angewendet werden.
Die Norm wurde grundlegend überarbeitet und umstrukturiert. Neu aufgenommen wurden Anforderungen, die sich aus den Bedürfnissen blinder und sehbehinderter Menschen ergeben, dabei wird Bezug genommen auf DIN 32984"Bodenindikatoren im öffentlichen Raum".
Wesentlich verändert und erweitert wurden die Vorgaben für Überquerungsstellen, siehe DIN 18040-3 Abschnitt 5.3. An erster Stelle steht jetzt die getrennte Überquerungsstelle mit differenzierter Bordhöhe, mit
  • einem Bereich für Blinde und Sehbehinderte mit einem mindestens 6 cm hohen Bord und
  • einem Bereich für Gehbehinderte (und alle mit Kinderwagen, Rollkoffern u.ä.) mit "Nullabsenkung" des Bordes auf Fahrbahnniveau.
Dabei bleiben die Überquerungsstellen mit dem auf 3 cm abgesenkten Bord weiter möglich.
Außerdem neu: Abschnitt 8mit allgemein gehaltenen Anforderungen an den Naturraum.
Bauprofessor-Redaktion
Dieser Beitrag wurde von unserer Bauprofessor-Redaktion erstellt. Für die Inhalte auf bauprofessor.de arbeitet unsere Redaktion jeden Tag mit Leidenschaft.
Über Bauprofessor »
Das könnte Sie auch interessieren:
Liquidität des Handwerkers vs. Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung
Liquidität des Handwerkers vs. Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung
Das Liquiditätsinteresse des Handwerkers und der von Bauherrn oft geforderte Sicherheitseinbehalt für Gewährleistung stehen sich diametral entgegen. Die von Bauherrn verwendeten AGB-Klauseln zur Regelung des Sicherheitseinbehalts sind oftmals unwirksam. Insbesondere die Kumulation von Sicherheiten für die Vertragserfüllung und für die Mängelrechte kann zur Unwirksamkeit führen, wie das Urteil des OLG Düsseldorf vom 26.11.2020 zeigt. Als Rechtsfolge einer solchen unwirksamen Klausel kann der Handwerker die vollständige Bezahlung des Werklohns fordern, und ggf. eine gestellte Bürgschaft zurückfordern.
07.03.2024
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir Cookies. Einige dieser Cookies sind erforderlich für den reibungslosen Ablauf dieser Website, andere helfen uns, Inhalte auf Sie zugeschnitten anzubieten. Wenn Sie auf „ Ich akzeptiere“ klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Individuelle Cookie-Einstellungen Ich akzeptiere