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Schlank, schnell, stabil: Massive Gips-Wandbauplatten

06.09.2015
Schlank, schnell, stabil: Massive Gips-Wandbauplatten
Bild: © VG-ORTH GmbH & Co. KG
Gips-Wandbauplatten sind werkmäßig aus massivem Gips hergestellte Baustoffe nach EN 12859. Sie werden als nichttragende innere Trennwände, Installations- und Schachtwände, Vorsatzschalen oder Stützenummantelungen ausgeführt. Die Bauteile werden im Gegensatz zum Trockenbau (z.B. mit Gipsplatten EN 520) ohne Unterkonstruktion errichtet. Ihre Systemgrenze zum Mauerwerk definieren Gips-Wandbauplatten durch den Verzicht auf Mörtel und Verputz. Denn der nahezu trocken ausgeführte Verbund der Wandbildner erfolgt durch das Verkleben mit Gipskleber, die nahezu trocken ausgeführte Endbehandlung der Oberflächen in der Regel allein durch Verspachtelung im Fugenbereich. Ohne nennenswerte Trocknungszeiten entstehen auf diese Weise Gips-Massiv-Wände ohne Hohlräume für die rationelle Raumbildung nach DIN 4103-2.
Der zeitgemäße Schallschutz der Wände wird durch Art und Ausbildung ihres Anschlusses an angrenzende Bauteile erreicht. Dabei sorgt vor allem der elastische Anschluss für die bauakustische Entkopplung von der Baukonstruktion, deren akustische Anregung dadurch erheblich unterdrückt wird. Gips-Wandbauplatten und gipsbasierte Systemkomponenten gehören zur Baustoffklasse A1 nach DIN 4102-1. Einschalige Wände erreichen bei einer Dicke von 60 mm den Feuerwiderstand F 30-A, bei 80 mm F 120-A und bei 100 mm Dicke F 180-A.
Dieser Beitrag wurde verfasst von Frank Müller, VG-ORTH GmbH & Co. KG, www.multigips.de.
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