Stadtentwicklung / Bauaufsicht

Umlegung von Grundstücken

Auf Grundlage des § 45 im Baugesetzbuch (BauGB) können im Geltungsbereich eines Bebauungsplans und im Zusammenhang bebauter Ortsteile bebaute und unbebaute Grundstücke zur Erschließung oder Neugestaltung bestimmter Gebiete durch Umlegung neu geordnet werden. Gezielt wird darauf, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche Anlage oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen. Einzuleiten ist die Umlegung durch einen Beschluss der Umlegungsstelle, der ortsüblich bekannt zu machen ist. Zum Umlegungsverfahren sind die betroffenen Eigentümer der im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücke mit einzubeziehen.
Eine Umlegung ist von der Gemeinde als Umlegungsstelle nach § 46 Abs. 1 BauGB in eigener Verantwortung anzuordnen und durchzuführen. Die Gemeinde kann aber auch die Befugnis zur Umlegung auf die Flurbereinigungsbehörde oder eine andere geeignete Behörde übertragen.
01.06.2016
Copyright bauprofessor.de Lexikon
Herausgeber: f:data GmbH Weimar und Dresden
Die Inhalte dieser Begriffserläuterung und der zugehörigen Beispiele sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist ohne Zustimmung der f:data GmbH unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Alle in diesem Werk enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von den Autoren nach bestem Wissen erstellt. Sie erfolgen ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie der f:data GmbH. Sie übernimmt deshalb keinerlei Verantwortung und Haftung für etwa vorhandene Unrichtigkeiten.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen.

Verwandte Fachbegriffe

Umlegungsgebiet von Grundstücken
Das Umlegungsgebiet resultiert aus einer Umlegung von Grundstücken auf Grundlage der §§ 45 ff. der Bodenordnung im Baugesetzbuch (BauGB), und zwar als Neuordnung von bebauten und unbebauten Grundstücken im Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Als Vo...
Neuordnung von Grundstücken
Eine Neuordnung von Grundstücken ist die Folge einer Umlegung von Grundstücken auf Grundlage des § 45 im Baugesetzbuch (BauGB). So können bebaute und unbebaute Grundstücke im Geltungsbereich eines Bebauungsplans und im Zusammenhang bebauter Ortsteile...
Vorkaufsrecht der Gemeinde
Welche Vorkaufsrechte einer Gemeinde zustehen, wird im Baugesetzbuch (BauGB) in §§ 24 ff. geregelt. Speziell ein Vorkaufsrecht beim Kauf von Grundstücken steht der Gemeinde zu: im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, in einem Umlegungsgebiet...
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir Cookies. Einige dieser Cookies sind erforderlich für den reibungslosen Ablauf dieser Website, andere helfen uns, Inhalte auf Sie zugeschnitten anzubieten. Wenn Sie auf „ Ich akzeptiere“ klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Individuelle Cookie-Einstellungen Ich akzeptiere