Facility Management (FM)
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Autoren:Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Klaus Schiller
unter Mitwirkung von Prof. Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Siegmar Kloß
Herausgeber:f:data GmbH Weimar und Dresden
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Facility Management (FM) bedeutet im weitesten Sinne Management zum Gebäude als Immobilie, und zwar betrachtet über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes bzw. der bauliche Anlage von der Bauplanung über die Bauausführung bis hin zur Nutzung und schließlich am Ende des Abbruchs und der Entsorgung. Schwerpunkt ist dabei die laufende Sicherstellung der Funktionsfähigkeit während der Nutzungszeit.
Die DIN EN 15221– Facility Management – erschien als deutsche Fassung 2007 mit dem Teil 1: Begriffe. Sie ersetzte nicht die DIN 32736 – Gebäudemanagement –, sondern beide Regelungen bestehen parallel, jeweils mit ihren Vor- und Nachteilen. Von Vorteil ist zu sehen, dass nunmehr der Nutzer des Gebäudes bzw. der Anlagen mehr in den Mittelpunkt gestellt wird. Damit erhalten auch die Bau-Nutzungskosten mit der erforderlichen ganzheitlichen Betrachtung eine stärkere Ausrichtung.
Für Gesellschaftsbauten und Bauten der gewerblichen Wirtschaft liefern die GEFMA-Richtlinien (Herausgeber: German Facility Management Association, Bonn)
- GEFMA-Richtlinie 200 – Kosten im Facility Management – spezifische Aussagen und Strukturen für die Kostengliederung zu den Nutzungskosten von Gebäuden und Diensten sowie
- GEFMA-Richtlinie 300 – Benchmarking im Facility Management – Regelungen für die Ermittlung von Kennwerten als Verhältniswert für die Nutzungskosten von Gebäuden.
Die GEFMA-Richtlinien können als eine weitere Untersetzung der mit der II. BV verfolgten Ausrichtung zur Gliederung und Erfassung von Nutzungskosten angesehen werden.
10.10.2011 Drees & Sommer hat in einer Marktstudie die aktuelle Situation der
Facility-Management-Branche unter die Lupe genommen. 110 Dienstleister,
Auftraggeber und Berater der Facility-Management-Branche sowie FM-Abteilungen
großer Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Untersucht wurde unter
anderem, welche Faktoren den Markt beherrschen, welche Verbände die Branche
dominieren und wie die Theorien des Facility Managements praxisnah umgesetzt
werden können.