Baukalkulation / Angebot / Nachträge

Kostenprognose zu Baukosten

Eine Kostenprognose kann nach verschiedenen Zielen ausgerichtet sein. Mit Bezug auf eine Baumaßnahme bzw. ein auszuführendes Bauwerk wird darunter allgemein eine Hochrechnung nach Tz. 2.12 in der DIN 276 - Kosten im Bauwesen verstanden. Danach sind die Baukosten auf den Zeitpunkt der Fertigstellung der Baumaßnahme vorauszuberechnen. Zu berücksichtigen sind dabei auch die sich:
  • aus der Arbeitsvorbereitung zur Baumaßnahme zu präzisierenden Kostendaten sowie
  • im Laufe der Bauausführung abzeichnenden Istdaten zu den Kosten.
Die Genauigkeit der Prognose als Hochrechnung wird beeinflusst von der zunehmend detaillierteren Leistungsbeschreibung nach den Leistungsphasen im Rahmen der Bauplanung. Sie wird aussagefähiger bei einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis (LV) gegenüber einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm (LP) sein.
Vom bauausführenden Unternehmen ist die Angebotskalkulation der Baumaßnahme über die Arbeitskalkulation bis hin zur Kostenfeststellung zum Bauende fortzuschreiben.
Die Kostenprognose ist abzugrenzen von einem " Kostenanschlag " als einer Grundleistung des Bauplaners in der Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) nach der HOAI. Der Kostenanschlag dient als eine Grundlage für die Entscheidung über die Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Vergabe.
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Aktuelle Normen und Richtlinien zu "Kostenprognose zu Baukosten"

DIN-Norm
Ausgabe 2008-12
Diese Norm gilt für die Ermittlung und Gliederung von Kosten im Hochbau. Sie erfasst die Kosten für Maßnahmen zur Herstellung, zum Umbau und zur Modernisierung der Bauwerke sowie die damit zusammenhängenden Aufwendungen. Sie legt Begriffe und Untersc...
- DIN-Norm im Originaltext -
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