Bauplanung

Bodenwert

Der Bodenwert ist grundsätzlich nach dem Vergleichswertverfahren nach § 16 in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV vom 19.05.2010, in Kraft seit 01.07.2010 als Ersatz der vorherigen Wertermittlungsverordnung vom 06.12.1988) zu bestimmen. Dafür sind Vergleichspreise durch Auskunft aus der Kaufpreissammlung der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte einzuholen und die Bodenrichtwerte heranzuziehen.
Bodenrichtwerte sind in der Regel dann geeignet, wenn die Merkmale des zugrunde gelegten Richtwertgrundstücks auch ausreichend mit den Grundstücksmerkmalen des zu bewertenden Grundstücks übereinstimmen. Befinden sich im Außenbereich auf einem Grundstück bauliche Anlagen, dann sind sie bei der Bestimmung des Bodenwertes zu berücksichtigen. Sind die baulichen Anlagen jedoch nicht mehr nutzbar oder sollen sogar bald abgerissen werden, so ist in einem solchen Fall der Bodenwert um die Freilegungskosten zu mindern.
19.12.2015
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