Stadtentwicklung / Bauaufsicht

Baumassenzahl (BMZ)

Die Baumassenzahl drückt mit Bezug auf § 21 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) aus, wieviel m³ Baumasse je m² Grundstücksfläche zulässig sind. Die zulässige Grundfläche ist der nach Grundflächenzahl (GRZ) errechnete Anteil des Baugrundstücks, der von baulichen Anlagen überdeckt werden darf. Grundlage für die Bestimmung der Baumassenzahl ist die anzusetzende Baumasse.
Ist im Bebauungsplan die Baumassenzahl oder die Höhe baulicher Anlagen nicht festgesetzt, so darf nach § 21 Abs. 4 BauNVO bei Gebäuden, die Geschosse von mehr als 3,50 m Höhe haben, eine Baumassenzahl nicht überschritten werden, die das Dreieinhalbfache der zulässigen Grundflächenzahl beträgt.
Für Gewerbegebiete (GE), Industriegebiete (GI) und Sonstige Sondergebiete als Baugebiete darf eine Baumassenzahl nach § 17 Abs. 1 BauNVO von 10,0 als Obergrenze nicht überschritten werden.
Die Baumassenzahl findet vor allem im Industriebau Verwendung.
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