Baurecht / BGB Vergütungskürzung nach Kündigung und verweigerter Mängelbeseitigung Der Auftragnehmer eines Bau-, Architekten- oder Ingenieurvertrags hat die Möglichkeit zur Kündigung, wenn der Auftraggeber eine zur Absicherung der Werklohnforderung verlangte Sicherheit nicht innerhalb angemessener Frist leistet. Wurden bereits teilweise, aber mangelhafte Leistungen erbracht, stellt sich die Frage der geschuldeten Vergütung. Der BGH hat seine bisherige Rechtsprechung hierzu mit Urteil vom 16.04.2025 (Az. VII ZR 236/23) geändert. 01.10.2026
Baurecht / BGB Rechtsfolgen der Zerstörung von Bauleistungen durch Krieg und Naturkatastrophen Wird eine Bauleistung vor der Abnahme durch vom Auftragnehmer nicht zu vertretende unabwendbare Umstände wie Krieg oder Naturkatastrophen beschädigt oder zerstört, stellt sich die Frage nach Leistungspflicht und Vergütung. Im Folgenden werden die Grundzüge der Vergütungs- und Leistungsgefahr bei BGB- und VOB-Verträgen dargestellt. 02.04.2026
Baurecht / BGB Kündigung des Bauvertrags bei Unterbrechung der Bauausführung Ein Baustillstand verursacht häufig erhebliche Kosten. Beide Parteien können den Bauvertrag unter bestimmten Voraussetzungen kündigen – etwa nach § 6 Abs. 7 VOB Teil B, wenn die Unterbrechung länger als drei Monate dauert. Anschließend sind Abrechnung und mögliche Schadensersatzansprüche zu klären. 12.11.2025