Buchhaltung / Rechnungswesen

Liquide Mittel

Liquide Mittel umfassen die für Zahlungen verfügbaren bzw. heranzuziehenden finanziellen Mittel. Für die kurzfristige Betrachtung zur Liquidität können verschiedene Liquiditätsgrade (ersten bis dritten Grades) als Kennzahlen bzw. Maßstäbe zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit bestimmt werden.
Liquide Mittel 1. Grades umfassen solche Mittel, die unmittelbar für Zahlungen als verfügbar gelten, und zwar jederzeit ohne Kündigung "flüssig" sind. Hinzu zählen (in Klammern mit Bezug auf die betreffenden Konten nach dem Baukontenrahmen) im Einzelnen:
Schecks(190)
Kassenbestand(191)
Bundesbankguthaben(192)
Postgirokonto(193)
Guthaben bei Kreditinstituten(194)
Für die Liquidität 2. Grades werden als liquide Mittel weitere Mittel kurzfristiger Natur hinzugerechnet:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
beispielsweise aus Abschlagsrechnungen und
Schlussrechnungen
(24)
Forderungen gegenüber Arbeitsgemeinschaften (ARGEn)(25)
Sonstige Vermögensgegenstände(28)
Sonstige Wertpapiere (Besitzwechsel)(189)
Zur Bestimmung der Liquidität 3. Grades werden die Mittel um die Vermögenswerte aus Vorräten wie von Stoffen erweitert. Diese Betrachtung ist in den Bauunternehmen weniger von Bedeutung. Die Verfügbarkeit solcher Mittel würde beispielsweise den Verkauf von vorher bezogenen Stoffen wie Baustoffen voraussetzen.
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Weitere Leistungen mit regionalen Baupreisen:
Baupreislexikon
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