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U2-Verfahren

Das U2-Verfahren betrifft ein Ausgleichsverfahren für die nach dem Mutterschutzgesetz zu zahlenden Bezüge. Seit dem 01.01.2006 sind alle Arbeitgeber – auch die Bauunternehmen – unabhängig von der Zahl der Arbeitnehmer in das U2-Verfahren einbezogen.
Die Umlagen nach dem U2-Verfahren zählen zu den gesetzlichen Sozialkosten. Sie sind folglich ebenfalls Bestandteil der Lohnzusatzkosten bei gewerblichen Arbeitnehmern und auch der Gehaltszusatzkosten bei Angestellten und Polieren. Sie werden im Kalkulationslohn berücksichtigt und mit im Baupreis kalkuliert.
In den Musterberechnungen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) zur Bestimmung des Zuschlagsatzes für die Lohn- sowie Gehaltszusatzkosten im Bauhauptgewerbe wird die Umlage nach dem U2-Verfahren in der Position 2.2.1.5 ausgewiesen. Angenommen wurde ein mittlerer Wert für 2019 von 0,39 % in den Lohnzusatzkosten sowie von 0,33 % in den Gehaltszusatzkosten. Auf betriebsindividuelle Prüfungen und Ansätze kann verzichtet und der empfohlene Ansatz übernommen werden.
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