Bauberichterstattung / Statistik

Kostenstrukturerhebung im Baugewerbe

Kostenstrukturerhebung im Baugewerbe
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Durch das Statistische Bundesamt erfolgt jährlich eine Erhebung zu Strukturdaten in verschiedenen Wirtschaftszweigen (WZ) nach ihrer Klassifikation der Ausgabe 2008 (WZ 2008), so auch in Unternehmen des Baugewerbes. Die Kostenstrukturerhebung erfolgt als Stichprobenerhebung von ca. 6.000 Bauunternehmen, mit 20 und mehr tätigen Personen für den Berichtszeitraum eines Kalenderjahres, die für ca. 16.000 Baubetriebe als rechtliche Einheiten repräsentiert sind. Der relative Standardfehler der Aussagen lag in den vergangenen Berichtsjahren unter 5 %.
Neben der monatlichen Bauberichterstattung von Betrieben im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten wird darüber hinaus noch einmal jährlich eine Ergänzungserhebung durchgeführt. Für das Ausbaugewerbe sowie für Bauträger erfolgt eine jährliche Erhebung (im Juni) für Betriebe mit 10 und mehr tätigen Personen. Ergänzt werden die Aussagen auch durch kleinere Bauunternehmen mit der jährlichen Investitionserhebung sowie der Kostenstrukturerhebung. Daraus leiten sich repräsentative Aussagen für das Baugewerbe ab, zugleich als Unterlagen für die Beurteilung der Strukturen im Baugewerbe.
Die Ergebnisse der Kostenstrukturerhebung werden jährlich durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht, jeweils spätestens 18 Monate nach dem Ende des jeweiligen Berichtsjahres, zuletzt am 29. Juni 2020 für das Jahr 2018. Die Aussagen vom Statistischen Bundesamt (Quelle: www.destatis.de) stehen unter Fachserie 4, Reihe 5.3 zur Verfügung.
Beispiele der statistischen Aussagen sind unter Kostenstruktur im Baugewerbe angeführt. Die Kostenpositionen werden jeweils als prozentuale Anteile mit Bezug auf den Bruttoproduktionswert im Baugewerbe (ohne Umsatzsteuer) – differenziert nach Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe – ausgewiesen. Die Zuordnung der Unternehmen richtet sich dabei nach ihrem wirtschaftlichen Schwerpunkt sowie mit Bezug auf die Klassifikation nach WZ 2008.
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