Umlage
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Autoren:Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Klaus Schiller
unter Mitwirkung von Prof. Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Siegmar Kloß
Herausgeber:f:data GmbH Weimar und Dresden
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Unter Umlage wird die Differenz zwischen einem Baupreis und der Summe der zugehörigen Einzelkosten verstanden, entweder bezogen auf den Einzelpreis einer Leistungsposition oder die Angebotssumme (ohne Umsatzsteuer). Die Umlage umfasst inhaltlich die Gemeinkosten (BGK und AGK) sowie Wagnis und Gewinn. Sie ergibt sich aus den kalkulierten Preisen. Eine Verzerrung in der Aussage ist möglich, wenn manuell Festpreise eingegeben werden, die keine Kostenstruktur und keine Preisanteile mehr besitzen.
Die Umlage gesamt wird nachrichtlich weiter aufgesplittet ausgewiesen nach den Anteilen
jeweils in € für das Angebot.
Diese Aussagen können durchaus für Wertungen vor Abgabe des Angebots herangezogen werden, auch spekulative Überlegungen anregen und ggf. dazu führen, eine veränderte Eingabe von Zuschlagsätzen für die Gemeinkosten vorzusehen. Betriebswirtschaftlich drückt die Umlage den Deckungsbeitrag aus. Ausgedrückt wird, in welchem Maße die Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn durch die Baupreise "gedeckt" werden.
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16.10.2011 Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben am 14.10.
bekannt gegeben, dass die
EEG-Umlage 2012 moderat steigen wird. Nachdem die Stromverbraucher im Jahr
2011 für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 3,53
Cent/kWh gezahlt haben, wird sich dieser Betrag im Jahr 2012 wohl auf 3,592
Cent/kWh erhöhen.