Jahresabschluss / HGB

Verbundene Unternehmen

Als verbundenes Unternehmen gilt ein Unternehmen, das als Mutter- oder Tochterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches (HGB) eine Konzernbilanz aufzustellen hat. Dabei kommt es nicht auf die Rechtsform und den Sitz an. Sofern bei der Vergabe von Aufträgen bei einem Auftraggeber § 290 HGB nicht zutrifft, sind verbundene Unternehmen nach § 10 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) diejenigen, auf die der Auftraggeber unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, insbesondere auf Grund der Eigentumsverhältnisse, der finanziellen Beteiligung u. a.
28.05.2016
Copyright bauprofessor.de Lexikon
Herausgeber: f:data GmbH Weimar und Dresden
Die Inhalte dieser Begriffserläuterung und der zugehörigen Beispiele sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist ohne Zustimmung der f:data GmbH unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Alle in diesem Werk enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von den Autoren nach bestem Wissen erstellt. Sie erfolgen ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie der f:data GmbH. Sie übernimmt deshalb keinerlei Verantwortung und Haftung für etwa vorhandene Unrichtigkeiten.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen.

Verwandte Fachbegriffe

Unternehmensziele
Die Unternehmensführung erfordert die Festlegung konkreter Ziele für das Bauunternehmen. Im marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem gilt als oberstes Unternehmensziel, größtmöglichen Gewinn mit dem investierten Kapital auf lange Sicht zu erreichen. D...
Unternehmergesellschaft
Mit dem Inkrafttreten der Reform des GmbH-Rechts (Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen-MoMiG) seit 1. November 2008 ist es nunmehr möglich, eine spezielle GmbH-Variante als "Unternehmergesellschaft (haftungsbe...
Hauptunternehmer (HU)
Überträgt ein Auftraggeber (AG) einem Bauunternehmen als Auftragnehmer nur die Realisierung von Rohbauleistungen als Bauauftrag, so wird traditionell vom Bauunternehmen als Hauptunternehmer (HU) gesprochen. Er kann auch Teilleistungen, die er wegen ...
Bekanntgabe der Nachunternehmer
Die Bekanntgabe der Nachunternehmer konnte vom Auftraggeber bei einem VOB/Vertrag nach § 4 Abs. 8, Nr. 3 VOB/B-2012 verlangt werden. Eine Neufassung wurde in Verbindung mit der Umsetzung von EU-Richtlinien zur Auftragsvergabe - wirksam ab 18. April 2...
Nachunternehmereinsatz - Vor- und Nachteile
Wird zur Ausführung eines Bauauftrags durch einen Generalunternehmer (GU) oder Hauptunternehmer (HU) ein Nachunternehmereinsatz für spezielle Bauleistungen oder Teile davon bzw. ganzer Gewerke, beispielsweise für Ausbaugewerke beim Schlüsselfertigbau...
Preisangaben zu Nachunternehmern
Bei den Preisangaben im Angebot eines Bieters bzw. Bewerbers ist es zunächst unwichtig, ob die Leistungen vom Bieter selbst oder von einem Nachunternehmer ausgeführt werden sollen oder der Bieter ggf. später einen Austausch zwischen Eigenleistung und...
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir Cookies. Einige dieser Cookies sind erforderlich für den reibungslosen Ablauf dieser Website, andere helfen uns, Inhalte auf Sie zugeschnitten anzubieten. Wenn Sie auf „ Ich akzeptiere“ klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Individuelle Cookie-Einstellungen Ich akzeptiere